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Die Stadt Frauenstein hat ihren besonderen Platz in der Musikgeschichte vor allem ihrem berühmtesten Sohn Gottfried Silbermann zu verdanken.
Der große Orgelbauer ist nicht nur Orgelliebhabern und Musikfreunden ein Begriff, er prägte die barocke Orgellandschaft weit über die Grenzen Sachsens hinaus.

Erstmals öffnete das Gottfried-Silbermann-Museum 1983 im Schloss seine Türen für Besucher. Seitdem wurde die Ausstellung mehrfach ergänzt und erweitert, seit November 2021 befindet es sich in einem eigens dafür sanierten historischen Gebäude am Markt.
Die Ausstellung beschäftigt sich sowohl mit dem Leben und Werk Gottfried Silbermanns, als auch mit seinem familiären und musikalischen Umfeld, sowie den grundlegenden Prinzipien des Orgelbaus. Das Herzstück des Museums bildet eine originalgetreue Kopie der Silbermannorgel aus Etzdorf (1732/33), die der Mittelpunkt einer eigenen Konzertreihe ist.

Doch es geht nicht nur um die Königin der Instrumente, sondern auch um die mehr als 800-jährige Geschichte der Stadt, die durch Originalobjekte und auch durch multimediale Inhalte im Untergeschoss erzählt wird. 

Weithin sichtbar erhebt sich die Burgruine über die Täler des Ost-Erzgebirges. Sie wurde im Zuge der Besiedlung im Auftrag des Markgrafen von Meißen um 1200 erbaut. Bis 1588 wurde sie bewohnt und 1438 sogar belagert. Noch immer finden sich Spuren der Belagerung in Form von eingemauerten Kanonenkugeln. Heinrich von Schönberg war der Letzte, der in der Burg Hof hielt. Er ließ 1585 in nur dreijähriger Bauzeit das anliegende Schloss errichten um mehr Komfort zu haben und zog mit seiner Familie dorthin um. Danach verfiel die Anlage mit der Zeit, ein Stadtbrand zerstörte die Dächer und die Burg wurde zur Ruine.

Heute gilt sie als die schönste und größte Burgruinenanlage Sachsens und bietet ein romantisches Flair. Seit 2010 kann man auf der Burg den Bund fürs Leben schließen.

Die Burgruine Frauenstein kann witterungsbedingt nur vom 01. Mai bis 31. Oktober besichtigt werden. Die Eintrittskarten erhalten Sie im Gottfried-Silbermann-Museum.

Konzerte

Frauenstein ist traditionell eng mit der Musikgeschichte verbunden.
Sowohl das Gottfried-Silbermann-Museum, als auch die Stadtkirche  Frauenstein und die Dorfkirche Nassau mit seiner Silbermann-Orgel haben eigene Konzertreihen mit internationalen und regionalen Künstlern.

Musik, Licht und Steine auf Burg Frauenstein

Was gibt es Schöneres als ein magischer Abend vor der Kulisse einer bezaubernden Burgruine aus dem 13. Jahrhundert? Mitreißende Livemusik der Acoustic Vibes, Humor mit Roy Reinker und eine Spielszene der MiskusMimen sowie ein außergewöhnliches Lichtkonzept verschmelzen zu einem Erlebnis, das begeistert, überrascht und lange nachhallt.
 

Ev.-luth. Dorfkirche Burkersdorf

Von außen ist die Burkersdorfer Kirche eine typische schlichte sächsische Dorfkirche, innen allerdings verzaubert sie mit einem außergewöhnlichen Reichtum an Malereien biblischer Szenen. Die Brüstungen der Emporen und die Decke sind komplett bedeckt mit einer „Bilderbibel“, entstanden im Barock.

Ev.-luth. Dorfkirche Dittersbach

Die kleine Dorfkirche steht etwas versteckt abseits der Dorfstraße und überrascht mit ihrer wunderbaren Innengestaltung. Ihre genaue Baugeschichte lässt sich nur schwer datieren, vermutlich wurde sie aber um 1650 komplett neu gebaut. Die Emporen der Brüstungen und die Flachdecken sind reichlich mit biblischen Szenen im Stil des Barocks bemalt. 2024 wurde die Göthel Orgel aus dem Jahr 1862 komplett restauriert. 

 

Ev.-luth. Dorfkirche Nassau

Die heutige Dorfkirche stammt aus dem Jahr 1527, sie ist ein Neubau einer früheren, durch Feuer vernichteten Kirche. Die Silbermannorgel aus dem Jahr 1748 ist noch in relativ originalgetreuer Form vorhanden und ist ein Magnet für Musikliebhaber. 

Stadtkirche Frauenstein „Zu unserer lieben Frau“

Die schlichte Stadtkirche ist im Zentrum des Ortes nicht zu übersehen. Es ist bereits die vierte Version der Kirche – drei Mal ist sie in der Vergangenheit schon abgebrannt, aber jedesmal wieder aufgebaut worden. Der Innenraum ist licht und hell gefasst, zwei Gemälde und 2 Buntglasfenster im Altarraum ergänzen das Gesamtbild. Leider sind die beiden Silbermannorgeln der Kirche (1711, 1738) den vergangenen Stadtbränden zum Opfer gefallen, heute besitzt die Kirche eine Richar-Kreutzbach-Orgel. 

Friedhofskapelle

Vermutlich stammt das ursprüngliche Gebäude aus dem Jahr 1384, als sich die Siedlung noch am Fuß der Burg befand. Seit 1616 wird sie als Begräbnis- oder Hospitalkirche geführt und erhielt ihre heutige Form. Nach vielen Jahren der Baufälligkeit wurde sie 2012 wieder der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.